Terminmarkt
Der Terminmarkt zeigte sich heute weitgehend stabil bis am Nachmittag eine Korrektur einsetzte. Der deutsche Leitkontrakt Phelix DE Cal 27 bewegte sich in einem engen Korridor rund um 84 EUR/MWh, danach fiel der Preis auf 83 EUR/MWh. Am Vormittag notierte der Kontrakt zeitweise bei 83,70 EUR/MWh. CO2 sorgte für den Absturz.
Brennstoffe und CO₂
Am Gasmarkt setzten sich die Preise weiter nach oben ab. Geopolitische Risiken wirkten unterstützend, während die Temperaturprognosen zwar moderat ausfielen, die Frage der weiteren Speicherbefüllung jedoch zunehmend in den Fokus rückte. Der Spot-Gasmarkt lag zuletzt bei rund 34 EUR/MWh, während das Frontjahresprodukt gegenüber dem Vortag zulegen konnte und sich heute um 27 EUR/MWh bewegte. Die europäischen Gaspreise knüpften damit an den Aufwärtstrend vom Vortag an. Besonders die März-Kontrakte profitierten von kälteren Wetterprognosen und weiterhin niedrigen europäischen Speicherständen. Der deutsche Speicherfüllstand liegt aktuell bei 31,3 %, was die Risikoprämie am Markt aufrechterhält.
Der CO₂-Markt fiel am Nachmittag drastisch. Heute kam es zu einer deutlichen Korrektur, der Preis fiel unter 80 EUR/t, Letztstand 79,65 EUR/t . Ob die Korrektur nachhaltig ist, wird sich morgen zeigen. Mehr dazu unter: CO₂mpass - alles zum CO2 Handel
Spotmarkt und Allgemeines
Am Spotmarkt zeigten sich die Preise für den morgigen Liefertag weiterhin fest. Die Auktion ergab folgende Ergebnisse:
- Deutschland: 121,88 EUR/MWh
- Österreich: 134,35 EUR/MWh
Unterstützend wirkten rückläufige Windprognosen sowie eine leicht sinkende PV-Erzeugung. Gleichzeitig geht auch der Verbrauch etwas zurück, was den preistreibenden Effekt teilweise dämpft. Insgesamt bleibt der kurzfristige Strommarkt gut unterstützt.