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Terminmarkt
Am Stromterminmarkt bleibt die kurzfristige Aufwärtsdynamik grundsätzlich erhalten, der Markt steht jedoch unmittelbar vor einer bedeutenden Widerstandszone. Der deutsche Cal 27 Phelix DE notiert bei 145,05 EUR/MWh. Im Handelsverlauf bewegte sich der Kontrakt zwischen 142,80 und 145,27 EUR/MWh. Ein wichtiger Widerstand liegt bei 145,68 EUR/MWh. Ein nachhaltiger Ausbruch darüber wäre ein positives Signal, während ein Scheitern die Wahrscheinlichkeit einer Korrektur erhöht. Wesentlicher Impulsgeber ist weiterhin der Gasmarkt; vom CO₂ Markt kommen derzeit kaum zusätzliche unterstützende Impulse.
Erdgas und LNG
Der TTF Cal 27 zeigt einen volatilen Handelsverlauf. Zuletzt notierte der bei 69,58 Euro/MWh. Nach einem Rückgang vom Tageshoch bei rund 70,00 EUR/MWh bis auf 67,92 EUR/MWh setzte eine deutliche Erholung ein. Die Erholung vom Tagestief signalisiert eine zunehmende Kaufbereitschaft, eine vollständige Trendwende ist angesichts des weiterhin unterschrittenen Tageshochs jedoch noch nicht bestätigt. Fundamental haben sich kaum Veränderungen ergeben. Geopolitische Risiken und Wetterentwicklungen bleiben zentrale Einflussfaktoren und halten die Risikoprämie hoch.
CO₂
Der EUA Dezember 2026 setzt seine Korrektur nach den kräftigen Kursgewinnen der vergangenen Tage fort. Der EUA-Dezember-2026-Future zeigt im bisherigen Handelsverlauf eine deutliche Abwärtsbewegung mit anschließender Stabilisierung: Der Kontrakt fiel von 86,97 EUR/t bis auf 85,53 EUR/t und stabilisierte sich anschließend im Bereich von 85,84 EUR/t. Damit bleibt der Preis deutlich unter dem vorherigen Niveau. Die psychologisch wichtige Marke von 86,00 EUR/t steht im Fokus. Die Käufer versuchten zuletzt, den Kurs nachhaltig über der 86-Euro-Marke zu etablieren.
Spotmarkt und Allgemeines
Am Spotmarkt setzt sich das hohe Preisniveau für Freitag, den 16. Oktober 2026, fort. Der deutsche Day-Ahead-Baseload liegt bei 210,67 EUR/MWh, in Österreich werden 229,20 EUR/MWh erreicht. Zwar wird für das Ende der Woche etwas mehr Wind erwartet, die Einspeisung bleibt jedoch deutlich unter dem langjährigen Durchschnitt. Damit bleibt das Angebot aus erneuerbaren Energien begrenzt und der Bedarf an konventioneller Stromerzeugung entsprechend hoch. Die knappe Erzeugungssituation stützt die Preise in beiden Märkten.
In Deutschland reicht die Preisspanne von 145,04 bis 289,07 EUR/MWh, in Österreich von 166,53 bis 310,39 EUR/MWh. Der Spread zwischen dem höchsten und niedrigsten Preis beträgt damit in Deutschland 144,03 EUR/MWh und in Österreich 143,86 EUR/MWh. Österreich bleibt mit einem höheren Baseload-Preis besonders teuer, während auch Deutschland trotz der erwarteten leichten Zunahme der Windleistung auf einem hohen Preisniveau verharrt.
Die Auktion für morgen ergab folgende Ergebnisse:
• Deutschland: 210,67 EUR/MWh
• Österreich: 229,20 EUR/MWh