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Terminmarkt
Der Leitkontrakt Cal 27 Phelix DE notiert aktuell bei 128,74 EUR/MWh und damit leicht unter dem Vortagesschluss von 129,57 EUR/MWh. Im Tagesverlauf wurde mit 130,03 EUR/MWh die Marke von 130 EUR/MWh erneut getestet. Nach dem Rückgang bis 127,05 EUR/MWh setzte eine Erholung ein. Die Unterstützung aus dem Gasmarkt bleibt damit erhalten, gleichzeitig bleibt die Haltung der Marktteilnehmer auf dem hohen Preisniveau eher abwartend. Gas gibt weiterhin den Takt für den Strommarkt vor.
Erdgas und LNG
Am Gasmarkt zieht insbesondere das kurze Ende wieder an. Die Preise für die Liefermonate Oktober bis Februar liegen erneut über 80 EUR/MWh. Auch der Lieferjahrgang 2027 notiert mit 59,42 EUR/MWh wieder nahe der Marke von 60 EUR/MWh und erreichte im Tagesverlauf 60,32 EUR/MWh. Zusätzlichen Preisdruck liefert die Meldung des norwegischen Netzbetreibers Gassco über einen Ausfall am Troll Feld. Gleichzeitig richtet sich der Blick auf die weitere Wetterentwicklung. Mehr Wind und milde Temperaturen wirken kurzfristig dämpfend, während eine Entspannung der geopolitischen Lage im Nahen Osten notwendig wäre, um die derzeitige Risikoprämie deutlicher abzubauen. Daneben bleibt die Diskussion um die vergleichsweise niedrigen deutschen Speicherfüllstände ein wesentlicher Unsicherheitsfaktor.
CO₂
Der EUA Dez 26 Kontrakt bleibt nach der Korrektur unter die Marke von 85 EUR/t seitwärts orientiert. Aktuell notiert CO₂ bei rund 84,62 EUR/t, nachdem im Tagesverlauf 85,59 EUR/t erreicht wurden. Fundamental stehen derzeit vor allem politische Entscheidungen auf EU-Ebene im Vordergrund. Mittelfristig bleibt die Entwicklung der Stromerzeugung entscheidend. Eine schwache Windeinspeisung und ein höherer Einsatz von Gas und Kohle würden die Nachfrage nach Zertifikaten erhöhen und damit den Markt unterstützen.
Spotmarkt und Allgemeines
Am Spotmarkt für morgen, Donnerstag, 17. September 2026, steigt sowohl die Wind- als auch die PV-Einspeisung gegenüber heute. Entsprechend geben die Day-Ahead-Preise nach. Deutschland erreicht einen Baseload von 142,89 EUR/MWh bei einer Preisspanne von 0,10 bis 232,70 EUR/MWh. Österreich notiert mit 189,48 EUR/MWh deutlich höher und bewegt sich zwischen 94,18 und 269,25 EUR/MWh. Negative Viertelstundenpreise treten morgen nicht auf. Gleichzeitig bleibt die Verfügbarkeit der französischen Kernkraftwerke angespannt und liegt rund 9 Prozent unter dem Normalniveau.
Die Auktion für morgen ergab folgende Ergebnisse:
• Deutschland: 142,89 EUR/MWh
• Österreich: 189,48 EUR/MWh