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Terminmarkt
Der Terminmarkt setzte nach dem Wochenende seine Aufwärtsbewegung fort. Der deutsche Jahreskontrakt Cal 2027 stieg auf 105,84 EUR/MWh, nachdem er bei 103,06 EUR/MWh eröffnet hatte. Ausschlaggebend ist vor allem die Unsicherheit am Gasmarkt. Die geopolitische Lage und die weiterhin unklare Situation rund um die Straße von Hormus sorgen für eine erhöhte Risikoprämie.
Erdgas und LNG
Am Gasmarkt zogen die Preise nach dem Wochenende deutlich an. Das Lieferjahr 2027 stieg auf 43,02 EUR/MWh, während der Frontmonat bei 60,14 EUR/MWh notierte. Die erneute Unsicherheit über eine mögliche Vereinbarung zur Öffnung der Straße von Hormus belastet den Markt. Dadurch bleibt unklar, ob und wann sich die Situation an der wichtigen LNG Transportroute tatsächlich entspannen kann.
CO₂
Der CO₂ Markt gab heute etwas nach und bewegte sich zurück in den zuletzt etablierten Korridor. Der EUA Dezember 2026 Kontrakt notierte zuletzt bei 82,16 EUR/t, nachdem im Tagesverlauf 83,38 EUR/t erreicht wurden. Neue fundamentale Impulse fehlen derzeit, sodass sich der Markt weiterhin überwiegend seitwärts bewegt. Die Entwicklung am Gasmarkt bleibt dabei ein wichtiger Einflussfaktor.
Spotmarkt und Allgemeines
Am Spotmarkt bleibt die Hitze für den morgigen Liefertag der bestimmende Faktor. Die Solarproduktion erreicht mittags rund 47000 MWh, während die Windeinspeisung mit etwa 10000 MWh in der Spitze vergleichsweise begrenzt bleibt. Der deutsche Day Ahead Markt weist mit minus 0,18 EUR/MWh mittags einen leicht negativen Stundenpreis auf. Die Preisspanne reicht von minus 0,18 EUR/MWh bis 204,96 EUR/MWh und beträgt damit 205,14 EUR/MWh. In Österreich bleiben die Preise durchgehend positiv.
Die Auktion für morgen ergab folgende Ergebnisse:
• Deutschland: 110,38 EUR/MWh
• Österreich: 143,29 EUR/MWh